1987–1990
Sakaryaspor
Mit siebzehn debütiert Şükür in Sakarya, seiner Heimat, im Profifußball. Schon in der ersten Saison setzt er sich als bester Stürmer des Klubs durch.
Der Spieler
Rekorde bleiben. Die Geschichte geht weiter.|
Mit siebzehn debütiert er für Sakaryaspor, mit einundzwanzig wechselt er zu Galatasaray. Dreizehn Saisons in drei Amtszeiten, dazwischen Turin, Mailand, Parma und Blackburn. 1,91 Meter, rechter Fuß, kompromisslos im Kopfballspiel. In Istanbul nennen sie ihn Boğa, den Stier.
2003 wählt ihn der türkische Verband zum besten türkischen Spieler der vergangenen fünfzig Jahre. Fünf Jahre später beendet er seine Karriere dort, wo sie ihren Höhepunkt hatte.
Acht Vereine, zwei Länder, dreizehn Saisons allein bei Galatasaray — chronologisch.
Die Trikots
1987–1990
Mit siebzehn debütiert Şükür in Sakarya, seiner Heimat, im Profifußball. Schon in der ersten Saison setzt er sich als bester Stürmer des Klubs durch.
1990–1992
Zwei Jahre in Bursa reichen, um über die Landesgrenzen hinaus aufzufallen. Am Ende dieser Zeit steht die erste Berufung in die Nationalmannschaft.
1992–1995
Gleich im ersten Jahr gewinnt er mit Galatasaray Meisterschaft und Pokal. Der Stürmer aus der Provinz wird zum Gesicht des Istanbuler Angriffs.
1995
Der erste Schritt nach Italien. Ein kurzes Gastspiel in Turin, nach dem er nach Istanbul zurückkehrt.
1995–2000
Die stärksten Jahre seiner Laufbahn. Drei Meistertitel in Folge, dazu mehrfach die Torjägerkrone, und 2000 gewinnt Galatasaray als erster türkischer Klub den UEFA-Pokal.
2000–2002
In Mailand trifft er auf Ronaldo und Christian Vieri. Eine Zeit im Schatten großer Namen, aber auf der größten Bühne der Serie A.
2002
Ein halbes Jahr in Parma, die kürzeste Station seiner Laufbahn. Danach zieht es ihn weiter auf die Insel.
2002–2003
Die einzige Saison in England, geprägt von Verletzungen. In Blackburn lernt er das Tempo der Premier League kennen, bevor es zurück nach Istanbul geht.
2003–2008
Die dritte Amtszeit und zwei weitere Meistertitel. 2008 beendet er seine Laufbahn dort, wo er groß wurde, als Rekordtorschütze des Klubs.
1992–2007
112 Länderspiele, 51 Tore, bis heute türkischer Rekord. Bei der WM 2002 trifft er nach 10,8 Sekunden zum schnellsten Tor der Turniergeschichte.
Der Moment
Anstoß. Fehlpass. Zweikampf. Abschluss. Nach 10,8 Sekunden steht es 1:0 – das schnellste Tor der WM-Geschichte.
Spiel um Platz drei · Weltmeisterschaft 2002
Die Geschichte geht weiter ↘
Hakan Şükür / Die Geschichte geht weiter
Die Zahlen erzählen von Toren, Titeln und großen Spielen. Hinter jeder Station steht ein weiteres Kapitel seiner Geschichte.
Mit der Academy beginnt ein weiteres Kapitel: Fußball erleben, das eigene Spiel entwickeln und gemeinsam den nächsten Schritt gehen.
